Der Schlaf eines Kindes mit 18 Monaten
Mit achtzehn Monaten ist der Rhythmus endlich einfach: ein Nickerchen nach dem Mittagessen, eine lange Nacht. Auf dem Papier ist es die angenehmste Phase seit der Geburt.
In der Praxis sind die verbleibenden Schwierigkeiten fast alle Verhalten. Es geht nicht mehr um Physiologie, sondern um Grenzen: das Glas Wasser, das eine Buch mehr, das dritte Aufstehen.
Es ist auch das Alter, in dem der Nachtschreck auftritt, der Eltern sehr erschreckt und oft mit Albträumen verwechselt wird. Das ist nicht dasselbe und wird auch nicht gleich behandelt.
Schlaf pro 24 Std.
11 – 14 h
Davon nachts
10 – 12 h
Nickerchen
1
Wachzeit
5 h – 6 h
Ein Zyklus dauert
~ 75 min
Vor dem Ablegen
~ 10 min
Der Kernpunkt dieses Alters
Nachtschreck oder Albtraum?
Ein Nachtschreck tritt im Tiefschlaf auf, also am Anfang der Nacht, in den zwei bis drei Stunden nach dem Zubettgehen. Das Kind schreit, ist unruhig, hat die Augen offen — und erkennt Sie nicht, weil es schläft. Man weckt es nicht: Man sichert die Umgebung und wartet. Am nächsten Tag erinnert es sich an nichts. Ein Albtraum dagegen kommt am Ende der Nacht, im REM-Schlaf: Das Kind ist wach, erkennt Sie, lässt sich trösten und kann es am Morgen erzählen.